Gelungener Nachholer zum Pflichtspielstart 2026
2 : 1
( 1 : 1 )
Torschützen
1:1 Vitaliy Yuzhakov, 38. min (Strafstoß)
2:1 Eric Heyne, 94. min
0:1 Jude Nformi Awasom, 14. min
Aufstellung 1. Herren
Spieler
1 Nick Enters
2 Pascal Klaus (SF)
3 Nico Schmidtchen
4 Max Kutsche
7 Paul Reimer
8 Harlamp Halkidi
9 Nico Steffen
11 Kevin Perkun
14 Marvin Jungnickel
20 Stefan Nollau
30 Vitaliy Yuzhakov
Auswechslungen
75. min: Jaden Noah Schulz (16) für Kevin Perkun
84. min: Eric Heyne (15) für Marvin Jungnickel
Strafen
Gelbe Karte: Max Kutsche
Schiedsrichter
SR: Karl Krompaß
LR: Kay Windisch
LR: Daria Köhler
Bericht
Gelungener Nachholer zum Pflichtspielstart 2026
Nach dem ausgefallenen Abstiegsduell gegen Wilsdruff stand für die Männer aus Gröditz nun das erste Pflichtspiel des Jahres 2026 an. Zum Nachholer der Hinrunde reiste das Team aus Lindenau an – ein Gegner, den man nur schwer einschätzen konnte. Ein Blick auf die Tabelle zeigte ein gefestigtes Mittelfeldteam, bei genauerem Hinsehen aber auch zwei deutliche Siege gegen Wilsdruff und Torgau. Entsprechend gewarnt ging man in die Partie. Klar war: Im Kampf um den Anschluss ans rettende Ufer zählten nur drei Punkte.
Die Anfangsphase gehörte jedoch den Gästen. Gröditz agierte in den ersten 20 Minuten mit viel Respekt – vielleicht etwas zu viel. Denn bereits nach 14 Minuten gingen die Gäste zu dem Zeitpunkt verdient in Führung. Bei konsequenterer Chancenverwertung hätte Lindenau durchaus früh deutlich in Führung gehen können. Doch mit etwas Glück und großem Einsatz blieb es beim 0:1 für die Gäste.
Nach gut 20 Minuten dann das Erwachen. Gröditz übernahm zunehmend die Kontrolle, ohne sich zunächst klare Großchancen zu erspielen. In der 38. Minute wurde der Aufwand schließlich belohnt: Max Kutsche setzte im Strafraum energisch nach und konnte nur per Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Vitaliy Yuzhakov souverän zur 1:1-Führung. Bis zur Pause hatte Gröditz das Spiel im Griff, ohne dass es auf beiden Seiten noch einmal richtig gefährlich wurde.
Nach dem Seitenwechsel folgte die schwächste Phase der Partie. Viel Mittelfeldgeplänkel, wenig Struktur und kaum Torraumszenen prägten das Bild. Auch die offensive Wucht der Gäste aus der Anfangsphase war nun nicht mehr zu sehen. Mit zunehmender Spielzeit fand Gröditz wieder besser in die Spur, beruhigte das Geschehen und übernahm erneut die Kontrolle – zwingende Chancen blieben jedoch Mangelware.
In der 75. Minute dann der Aufreger des Spiels: Ein klares Foul im Strafraum an einem Gröditzer Spieler blieb ungeahndet. Der Kontakt war deutlich, der Ball änderte seine Richtung nicht – die Proteste waren entsprechend laut, verhallten aber schnell. Die Szene wirkte wie ein Weckruf.
In der Schlussphase drängte Gröditz auf die Entscheidung. In der 87. Minute setzte sich Nico Steffen stark im Strafraum durch und legte quer auf den eingewechselten Eric Heyne, der aus zehn Metern jedoch knapp vergab. Viele rechneten bereits mit einer Punkteteilung.
Doch in der 93. Minute folgte der perfekte Schlusspunkt: Winterneuzugang Jaden Schulze brachte nach seiner Einwechslung sofort Tempo ins Spiel und bediente Paul Reimer im Strafraum. Anstatt selbst abzuschließen, bewies Reimer Übersicht und legte quer auf den völlig freien Eric Heyne am Elfmeterpunkt. Dieses Mal ließ er sich nicht bitten und schob zum umjubelten 2:1 ein. Direkt danach ertönte der Schlusspfiff – grenzenloser Jubel auf und neben dem Platz.
Am Ende steht ein verdienter Sieg, nachdem man die schwierige Anfangsphase unbeschadet überstanden hatte und anschließend die Spielkontrolle übernahm.
Nächste Woche geht es nach Liebertwolkwitz – ein Team aus dem oberen Tabellendrittel, dem man im Hinspiel absolut auf Augenhöhe begegnete. Gelingt es, an die starken 30 Minuten aus diesem Spiel anzuknüpfen und offensiv noch etwas konsequenter zu agieren, sind auch dort Punkte absolut im Bereich des Möglichen.
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Spielbericht SV Lindenau 14.02.2026 (DO, 19. Februar 2026)




















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